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Jüdischer Kalender: Heute ist der .


Aus der Rubrik "Frag' den Rabbi":
Eine Jüdin und ein Christ wollen eine Familie gründen

Eine Jüdin und ein Christ sind glücklich miteinander. Sie will auf ihre Zugehörigkeit zum Judentum nicht verzichten und er will Christ bleiben. Jeder von ihnen hat Respekt für die Einstellung seines Partners. Sie wollen ein Kind zeugen. Das Kind sollte, wenn möglich, so es männlich ist beschnitten und auch getauft werden...


Weitere Meldungen...
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Konflikt um Faruk Sen:
Unterstützung trotz Ausrutscher

Der Zentralrat der Juden, die Türkische Gemeinde und jüdische Persönlichkeiten sind gegen die Abberufung Faruk Sens vom Chefposten des Zentrums für Türkeistudien...

Augenzeugen gesucht:
Wer kannte Josef Weiss, den "Judenältesten von Bergen-Belsen"?
Der deutsche Regionalhistoriker Hans-Dieter Arntz aus Euskirchen (Rheinland) verfasst zurzeit ein Buch über Josef Weiss (geb.1893 in Flamersheim, gest. 1976 in Jerusalem). Trotz seiner zwei Publikationen über diese jüdische Persönlichkeit werden immer noch weitere Augenzeugen gesucht, die zuerst in Westerbork/Niederlande und dann im "Sternlager" von Bergen-Belsen waren...

Münchner Streit um Stolpersteine:
Wer gedenkt am besten?

Die jüdische Gemeinde in München lässt Stolpersteine entfernen, und schreibt damit Holocaust-Überlebenden vor, wie sie ihrer ermordeten Verwandten zu gedenken haben...

Im Zeichen zunehmender Gewalt gegen Schwule und Lesben:

500.000 beim Berliner CSD-Parade gegen Hass und Gewalt

"Hast Du was dagegen?", unter diesem Motto fand am Samstag in Berlin die 30. Parade zum Christopher-Street-Day (CSD) statt. Sie stand im Zeichen der auch in Berlin immer stärker zunehmenden Gewalt gegen Homosexuelle und erinnerte gleichzeitig an die Verfolgung und Ermordung von Homosexuellen in nicht wenigen Ländern der Welt...

Deutscher Professor zu Münchner Massaker:
Israelische Sportler haben sich freiwillig geopfert

Ein deutscher Akademiker hat behauptet, es bestünde die Möglichkeit, dass die 11 israelischen Sportler, die während der Olympischen Spiele 1972 in München von palästinensischen Militanten niedergemetzelt wurden, zuvor von diesem Angriff gewusst, sich jedoch freiwillig geopfert hätten. Dies berichtete die deutsche Wochenzeitschrift "Der Spiegel" am Samstag...

Herzlich Willkommen:
Anti-Israelismus und Holocaustleugnung
Die antisemitischen und antiisraelischen Äußerungen des früheren stellvertretenden iranischen Außenministers Mohammed Dschawad Ardaschir Laridschani während der „Dritten Transatlantischen Konferenz der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung“ (HSFK) vom 24.-25. Juni 2008 in Berlin sind nicht nur ein Skandal...

Moishe Hundesohn:
Antisemitismus - spielerisch

haGalil TV-Radar:
Fernsehtipps der Woche
Vom 27.06. bis 03.07.2008 ...

Weitere Meldungen aus Deutschland:
Jüdisches Leben in Deutschland...
Antisemitismus, Rechtsextremismus...
Archiv...


5. Juli:
Sommerfest im Jüdischen Museum Hohenems

Der neue Museumskatalog ist da. Das muss gefeiert werden! Am Samstag, den 5. Juli feiert das Jüdische Museum Hohenems sein erstes erfolgreiches Jahr mit der neuen Dauerausstellung...

Friedliches Miteinander in Bombay:
Wo auch Hindus und Moslems "Shalom" sagen

Außer den jüdischen Bürgern kennen in der Millionenmetropole Bombay (heute offiziell „Mumbai") nur Historiker, wenige versierte Taxifahrer und die Nachbarn die sieben oder acht Synagogen der Stadt. Die Etz Haem Prayer Hall in einem Viertel mit vielen engen Straßen ist besonders schwer zu finden. Touristen verirren sich selten hierher...

Rechte Gewalt:
Moskau immer mörderischer

Mindestens 58 Menschen haben die russischen Neonazis in diesem Jahr ermordet. Die Polizei und Gerichte gehen mittlerweile zwar häufiger gegen Rechtsextreme vor. Doch die Behörden sehen auch in Antifaschisten eine Gefahr für die Ordnung...

Homphobie und rechte Gewalt:

Gay-Paraden attackiert
In Brno und Sofia wurden am heutigen Samstag Homosexuellen-Paraden von Rechtsradikalen angegriffen...

Die Prager Schrifstellerin und Journalistin Lenka Reinerová ist tot.
Sie verstarb am Freitag im Alter von 92 Jahren in Prag. Die gebürtige Pragerin Reinerová entstammte einer deutschsprachigen jüdischen Familie und war die letzte Vertreterin der einst blühenden deutschsprachigen Literatur in Prag. Als junge Frau bewegte sie sich bereits in der deutschsprachigen Literaturszene in Prag; zu ihren persönlichen Bekannten zählten Schriftsteller wie Franz Kafka, Max Brod oder Egon Erwin Kisch. Reinerovás Leben war lange Zeit von Flucht und Exil geprägt. Zur nationalsozialistischen Zeit wurde sie in Paris inhaftiert, konnte schließlich aber nach Mexiko fliehen. 1948 kehrte sie nach Prag zurück. Zur kommunistischen Zeit wurde sie abermals inhaftiert und mit Publikationsverbot belegt. Erst nach der Wende 1989 wurde sie einem breiteren Publikum, auch in tschechischer Sprache, bekannt. 2004 war sie Mitbegründerin des Prager Literaturhauses. 2006 erhielt Reinerová das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. In diesem Januar wurde zum Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz ihre Rede zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus im Deutschen Bundestag verlesen, sie selbst konnte aus gesundheitlichen Gründen schon nicht persönlich teilnehmen.

Gefährliche Nachbarschaft?:
Juden und Muslime in Frankreich
Vortrag von Danny Leder (Paris) an der Universität Bonn, Donnerstag, 26.06.2008, 19 Uhr...

In Paris wurde am Wochenende ein 17-jähriger Jude von Jugendlichen ins Koma geprügelt. Mittlerweile wurden fünf Verdächtige festgenommen. Einer von ihnen hat mit einer Eisenstange auf den 17-Jährigen eingeschlagen und ihm dadurch einen Schädelbruch zugefügt. Sein Zustand ist sehr ernst. Der junge Mann war mit einer Kippa bekleidet unterwegs, so dass er klar als Jude zu erkennen war. Die Brutalität des Überfalls erinnert Frankreich an den Fall "Ilan Halimi", der nach dreiwöchiger Geiselhaft an seinen Verletzungen starb...

Im Porträt:
Die Ungarische Antifaschistische Liga

Die Entwicklungen der innenpolitischen Ereignisse in Ungarn lassen die traurige Tendenz erkennen, dass sich die in der Gesellschaft bereits seit Längerem vorhandenen rechtsradikalen, ja ausgesprochen faschistoiden, bzw. neonazistischen Gruppierungen zu einer entscheidenden politischen Kraft formieren und die sofortige Machtübernahme mit außerparlamentarischen Mitteln – ja notfalls mit Gewalt – anstreben...

Weitere Meldungen...
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Aus dem Leben gerissen:
Die Opfer des Bagger-Anschlags

Bei dem Anschlag am Mittwoch Mittag tötete ein Palästinenser aus Ost-Jerusalem durch eine Bagger-Amokfahrt drei Israelis. Die Opfer sind Bat Sheva Unterman, 33, Elizabeth (Lili) Goren-Friedman, 54, und Jean Raloy, 68...

Jerusalem:
Anschlag mit Traktor
Ein Terroranschlag, wie es ihn in Israel noch nicht gegeben hat: Auf der Jaffa-Street, der Hauptverkehrsader Jerusalems, tauchte am Mittag ein Bagger erhobener Schaufel auf und raste in entgegenkommende Autos...

2. Mai 1860 - 3. Juli 1904:
Theodor Herzl
Benjamin Seev Herzl, wie der "Prophet des Staates" in Israel ausschließlich genannt wird, wurde zu einem der wichtigsten Symbole des Staates. Sein Bild wachte über der Unabhängigkeitserklärung durch David Ben-Gurion, der Herzl Berg wurde zu einem der bedeutendsten Orte der Identifikation des jungen Staates und dient auch heute noch als Kulisse bei den Feierlichkeiten des Unabhängigkeitstages. Und jeder kennt seinen aus der Einleitung von "Altneuland" entstammenden Ausspruch "Im tirzu, ejn so agada", "Wenn ihr wollt ist es kein Märchen"...

Choseh haMedinah:
Herzls Bild in Israel heute
Die Beschäftigung mit den ursprünglichen Quellen des Zionismus ist in jedem Fall ein lohnendes Unternehmen. In der Presse wurden in den letzten Jahre immer wieder Vergleiche zwischen Herzls Vision und der israelischen Wirklichkeit gezogen und die Rückbesinnung auf Herzls ursprünglichen Ideen gefordert...

Fotogenes Händeschütteln:
Barak trifft irakischen Präsidenten
Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak hat am Dienstag bei einem Kongress in Griechenland kurz mit dem irakischen Präsidenten Dschalal Talabani gesprochen. Es war wahrscheinlich das erste offizielle Zusammentreffen zwischen Vertretern beider Länder überhaupt...

Absage:
Kein österreichisches Konzert in Nazareth
Ein österreichisches Konzert mit dem multinationalen Orchester aus Wien „Spirit of Europe“ in der nordisraelischen arabischen Stadt Nazareth wurde kurzfristig abgesagt...

Der Baggerfahrer, der in Jerusalem mindestens 3 Menschen tötete und 44 teilweise lebensgefährlich verletzte ist ein 32 Jahre alter Palästinenser und Vater von zwei Kindern. Er sei der Polizei wegen "krimineller Aktivitäten" einschlägig bekannt. Der Mann wohne im Dorf Zur Bacher im Süden von Jerusalem.
© Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 2. Juli 2008


Bei einem Anschlag in Jerusalem kamen am Mittwoch Mittag zwei Menschen ums Leben, 36 weitere wurden verletzt. Dabei wurde ein Bagger in der Jaffa Straße absichtlich gegen einen Bus gesteuert, der an der Seite aufgerissen und umgeworfen wurde. Die Fahrerin eines Toyotas wurde in ihrem Auto erdrückt. Ein weiterer Bus wurde umgeworfen. Der Fahrer des Baggers wurde von einem Polizisten erschossen.
Über die Hintergründe des Anschlags ist noch nichts bekannt, außer, dass es sich bei dem Attentäter um einen Palästinenser aus Ostjerusalem handelte. Von den Verletzten befinden sich zwei in kritischem Zustand, sechs weitere wurden mittel bis schwer verletzt. In der Innenstadt von Jerusalem brach eine leichte Panik aus, die Stadt wurde in Alarmbereitschaft gesetzt.

Es gibt keinen anderen Handel:
Ein Zeichen der Schwäche oder Stärke?
Der schlimmste aller schmutzigen Tricks auf der Welt besteht darin, anzudeuten, dass wir einen anderen Handel hätten vereinbaren können. Es hätte keinen anderen geben können. Wir haben die Verhandlungen nicht gewonnen, da es keine Gewinner gibt. Wir haben nicht verloren, weil jeder verliert...

Neues Gesetz:
Wer "Feindesland" besucht, darf kein Knesset-Mitglied werden
Die Knesset hat am Montag ein Gesetz verabschiedet, wonach Personen, die in den sieben Jahren vor der Wahl feindliche Staaten besucht haben, nicht mehr in das Parlament gewählt werden dürfen. Arabische Mitglieder der Knesset reagierten darauf mit Empörung...


Gefangenenaustausch:
Israels ethische Bauchschmerzen
Kein anderes Thema erregt die Israelis so sehr wie das Schicksal verschollener Soldaten. Um sie frei zu bekommen ist der Staat Israel bereit, sogar gegen die ureigenen Interessen zu verstoßen...

Schmerzvoller Preis:
Gefangenenaustausch bewilligt
Die israelische Regierung hat am Sonntag auf ihrer wöchentlichen Kabinettssitzung dem Plan zur Heimholung der im Juli 2006 von der Hisbollah in den Libanon verschleppten israelischen Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev im Austausch gegen gefangene Terroristen zugestimmt...


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